Nachbar­schafts­hilfe

Wer Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen wie Einkaufen oder Erledigungen oder Arztbesuchen benötigt, wird in Karlsruhe nicht alleine gelassen! Gleich mehrere Organisationen bieten eine unkomplizierte und kostenlose Vermittlung von Nachbarschaftshilfe an. Diese schließt auch Kinderbetreuung ein sowie die Behebung von Problemen mit dem in diesen Zeiten beinahe unverzichtbaren Handy oder PC.

Direkten Kontakt zu hilfsbereiten Menschen in der Nachbarschaft

Auf der Webseite von KA-News-verbindet findet man nach Eingabe der eigenen Postleitzahl eine Liste hilfsbereiter Menschen aus der Umgebung, die man dann direkt anrufen oder per E-Mail anschreiben kann. Das ist für den Hilfesuchenden sehr einfach, hat aber für die Helferinnen und Helfer den Nachteil, dass ihre Kontaktdaten frei zugänglich im Internet stehen.

Lebensmittel und Medikamente telefonisch bestellen

Auch sehr praktisch: Der Lieferservice des Karlsruher Sport-Clubs KSC erlaubt die telefonische Bestellung von Lebensmittel oder Medikamenten bis jeweils 12 Uhr mittags. Diese werden dann von KSC-Mitarbeitern und Helfern eingekauft und am Nachmittag vor die Tür gestellt. Der Rechnungsbetrag muss passend in einem Umschlag bereitgehalten werden. Besonders bei KSC-Fans dürfte sich dieser Service großer Beliebtheit erfreuen. Vielleicht liefert ja mal einer der Spieler die Einkäufe ab 😉

Sichere Vermittlung von Hilfesuchenden und Helfern

Bei der ehrenamtlichen Initiative KA Hilft füllen sowohl Hilfesuchende wie auch Helferinnen und Helfer ein Web-Formular aus und die Organisatoren kümmern sich dann um eine geeignete Zuordnung. Hier werden die jeweiligen Kontaktdaten nur gezielt weitergegeben.

Hilfe von Mitgliedern eines etablierten Nachbarschaftsnetzwerks

Das kommerzielle Nachbarschaftsnetzwerk Nebenan.de stellt anlässlich der Corona-Krise eine spezielle Hotline und ein Web-Formular zur Verfügung, um Hilfe anzufordern. Dieser Dienst steht jedem Hilfesuchenden kostenlos zur Verfügung. Helferin oder Helfer können dagegen nur registrierte Benutzer der Plattform werden, was die Sicherheit für den Hilfesuchenden erhöhen dürfte.

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